Luc Portianucha

Luc Portianucha
UNICORN & SLAM

Eröffnung Samstag 6. Juni von 18:00 bis 20:00
Ausstellungsdauer 6. Juni bis 25. Juli 2026

Luc Portianucha (geboren 1972) ist Grafiker und Illustrator mit Sitz in Genf.

Seine Praxis ist stark vom Skateboard geprägt, das er 1985 für sich entdeckte. Als physische Disziplin und zugleich Ausdrucksform nährt es seine künstlerische Arbeit in gestischer, ästhetischer und kultureller Hinsicht.

Als Träumer, der immer wieder (manchmal abrupt) mit der Realität konfrontiert wird, entwickelt Luc Portianucha eine künstlerische Praxis, die von der Idee des Übergangs geprägt ist, zwischen Aufbruch und Sturz. Diese Spannung bildet den roten Faden seiner Arbeit.

 


„Unicorn & Slam“, exhibition view June 2026

 

Luc Portianucha (born 1972) is a graphic designer and illustrator based in Geneva.

His practice is strongly influenced by skateboarding, which he discovered in 1985. As both a physical discipline and a form of expression, it nourishes his artistic work in gestural, aesthetic, and cultural terms.

As a dreamer who is repeatedly (and sometimes abruptly) confronted with reality, Luc has developed an artistic practice shaped by the idea of transition—between departure and fall. This tension forms the central theme of his work.

 

Träumerisch, aber regelmäßig mit der Realität konfrontiert – manchmal auf abrupte Weise – entwickelt Luc Portianucha ein Werk, das von der Idee der Übergänge geprägt ist, zwischen Impuls und Sturz. Diese Spannung bildet den roten Faden der präsentierten Serien.

Die Serie „Unicorn“ (Posca auf Leinwand) bietet eine persönliche Sicht auf die magische Welt, bewusst fernab jeder Idealisierung. Sie macht deren Brüche und Widersprüche sichtbar und zeigt, dass auch das Magische seine Schattenseiten und Unzulänglichkeiten besitzt.

Die Serie „Slam“ ist aus einer Verkettung von Umständen entstanden. Die Wiederverwendung von handgeschöpftem Papier, die Wiederentdeckung von Ecoline-Farben aus der Ausbildungszeit (vor über 30 Jahren) sowie eine weitere Verletzung, erlitten während einer Skateboard-Session, bildeten den Ausgangspunkt dieser Serie. In ihr nehmen der Körper, der Unfall und die Geste eine zentrale Rolle ein.

Schließlich nehmen Aufkleber seit den Anfängen des Künstlers in der Skateboard-Kultur einen wichtigen Platz in seiner Praxis ein. Als zugängliche und reproduzierbare Objekte ermöglichen sie eine freie Verbreitung von Bildern und Ideen.
Transportabel, teilbar und überall platzierbar, vermitteln sie sowohl allgemeine Reflexionen als auch intimere Gedanken.
Ihre diskrete Präsenz im öffentlichen Raum lädt zu einer flüchtigen Begegnung mit dem Betrachter ein und eröffnet einen Raum für Interpretation sowie für die Weitergabe von Energie oder Bedeutung.